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Wie unterscheidet sich gute von mangelhafter Nutzerfreundlichkeit? Nehmen wir an Sie reisen in eine unbekannte Stadt. Dabei stellen Sie fest, Ihre Handy ist zu schwach um die Webbeschreibung zu laden. Den sonst so verläßlichen Stadtplan mit den Sehenswürdigkeiten hat der Hund mit einem Spielzeug verwechselt und zu guter letzt finden Sie in der Stadt kaum …

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Jan (WebGefährte)

Verstehen was Nutzerfreundlichkeit ausmacht

Wie unterscheidet sich gute von mangelhafter Nutzerfreundlichkeit? Nehmen wir an Sie reisen in eine unbekannte Stadt. Dabei stellen Sie fest, Ihre Handy ist zu schwach um die Webbeschreibung zu laden. Den sonst so verläßlichen Stadtplan mit den Sehenswürdigkeiten hat der Hund mit einem Spielzeug verwechselt und zu guter letzt finden Sie in der Stadt kaum noch verständliche Wegweiser. Fühlen Sie sich unter diesen Bedingungen zum Reisen und Verweilen eingeladen? Woran Sie denken müssen, um Ihren Besucher ein einladendes Erlebnis zu bescheren, das sehen wir uns in diesem Etappenstop gemeinsam an.

Unser Ziel: Nutzerfreundlichkeit der Webseite nicht nur für leistungsfähige Computer daheim, sondern auch kleine Mobiltelefone unterwegs zu optimieren.

Video-Anleitung zu Etappenstopp „Nutzerfreundlichkeit“ (Spieldauer ca. x min)
  • Die gute Nachricht vorweg. In diesem Spickzettel übernehme ich die Vorarbeit für Sie und Sie dürfen entscheiden, wie es weitergeht.
  • Bevor wir jedoch inhaltlich in den Spickzettel eintauchen, möchte ich noch einmal auf unser Beispiel und den Besuch einer unbekannten Stadt zurückkommen und daran erläutern, dass sich mit zunehmender Digitalisierung auch unser Nutzer- und Leseverhalten verändert.
    • Drehen wir die Zeit einmal gedanklich um 25 Jahre zurück. Damals hat sich mein Vater vor Reiseantritt mit mir vor den Atlas gesetzt, um gemeinsam die Fahrstrecke zu studieren. Dabei wähle ich den Begriff „studieren“ bewusst, denn zu Orientierung hat man sich neben der Route auch die Lage von Städten zueinander eingeprägt, um an Abzweigungen und auf Wegweisern zu wissen, in welche Richtung die Reise weitergeht. Heute nutzen wir dafür bequem das Navigationssystem (und schalten vielleicht sogar den Kopf dafür aus).
    • Technologie hat auch unser Leseverhalten und den Konsum von Informationen verändert. Das liegt zum einen daran, dass wir durch das Mobiltelefon in der Hosentasche auch kurze Zeiträume in der S-Bahn oder an der Schlange im Supermarkt nutzen, um Informationen zu konsumieren. Texte, die kurz und prägnant geschrieben sind, passen für diese Form des Konsums perfekt in unser Beuteschema. Wenn dann relevante Inhalte noch fett hervorgehoben werden oder komplexe Zusammenhänge durch eine Grafik auf einen Blick greifbar werden, dann erhält diese Webseite den Zuschlag bei Lesern und demnach auch bei Google (in den Suchergebnissen).
    • Können Sie eine vergleichbare Veränderung auch in Ihrem Informationskonsum feststellen?
  • Behalten Sie dies bitte im Hinterkopf, wenn wir uns nun den Spickzettel näher ansehen. Auf den ersten Blick erkennen Sie zunächst zwei Bereiche.
  • Im oberen Bereich habe ich eine Grafik eingefügt, die Ihnen eine gute und weniger gute Nutzerfreundlichkeit auf mobilen Geräten (sprich Smartphones) visuell gegenüberstellt.
  • Auf der linken Seite sehen Sie eine Webseite, die für PCs oder Laptops erstellt wurde und auf mobilen Geräten ohne Anpassungen (1:1) gleich ausgegeben wird. Welche Erkenntnisse können wir daraus ableiten?
    • A) Schriftgröße wird für mobile Geräte größer
    • B) Spalten werden übereinander dargestellt
    • C) Navigationsmenüs werden transponiert oder über Schaltflächen („Hamburger“) eingeblendet
    • D) Bestimmte Inhalte (Tabellen, Bilder) werden ausgeblendet
    • F) Bestimmte Funktionen werden gezielt für mobile Geräte angeboten (Direktwahl von Rufnummern)
  • Speziell bei der Auswahl geeigneter Inhalte und Funktionen steht für uns eine Frage im Mittelpunkt: Benötigt der mobile Nutzer meiner Webseite diese Funktion oder dieses Bild, um das Ziel seines Webseitenbesuches zu erreichen.
  • Hierzu eine interessante statistische Information: Circa 60 % der Nutzer recherchieren vor dem Online-Kauf über das Mobiltelefon Informationen über Produkte (Preise, Bewertungen und Leistungsvergleiche). Um den Kauf auf einer Webseite zu tätigen, wechseln wiederum 60 % der Nutzer zum PC oder Laptop. Können Sie dieses Nutzerverhalten auch bei sich selbst wiedererkennen?
  • Kommen wir nun zum Ergebnis meiner Vorarbeit. Sie wollen vermutlich wissen, wie Ihre Webseite beim Test für mobile Nutzerfreundlichkeit abgeschnitten hat.
  • In Zeile 10 können Sie eine grundlegende Bewertung im Stile einer Ampel erkennen.
    • Grün ist dabei selbsterklärend und bedeutet freie Fahrt.
    • Gelb bedeutet Hinweis, es besteht punktueller Anpassungsbedarf.
    • Rot steht für signifikante Schwächen und dringenden Handlungsbedarf.
  • Mehr Details zu den Ergebnissen stelle ich Ihnen in den Zeile 27 bis 46 zur Verfügung.
    • Etwa 20 verschiedene Kriterien bestimmen die Nutzerfreundlichkeit Ihrer Webseite
    • Sind diese in der Spalte D grün markiert, besteht kein Anpassungsbedarf.
    • Bei einer Markierung in Gelb oder rot finden Sie in der Spalte E eine zusätzliche Erläuterung. Diese soll Ihnen dabei helfen, den Anpassungsbedarf zu verstehen und zu entscheiden, ob Sie diesen auf Ihrer Webseite selbst vornehmen können bzw. wollen. Bitte setzen Sie das passende Häkchen, um Ihre Entscheidung für mich nachvollziehbar zu machen.
    • Können Sie mit dem Hinweis in Spalte E keine Entscheidung treffen, dann schauen Sie dazu gern im Hilfe-Chat vorbei oder stellen dort entsprechend einen neuen Gedanken ein.

Damit kennen Sie nun auch die Nutzerfreundlichkeit Ihrer Webseite bzw. wissen, worauf Sie bei dessen Optimierung achten müssen. Stellen Sie jetzt die Weiche für die Umsetzung, in dem Sie die Häkchen an die für Sie geeignete Stelle setzen. Ich bin gespannt auf Ihre Antworten.

Geschätzte Bearbeitungszeit: 15 – 30 Minuten

Article by Jan (WebGefährte)

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