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Warum ist ein logischer Aufbau Ihrer Webseite wichtig? Die naheliegende Antwort bezieht sich auf Nutzer der Seite aus Fleisch und Blut. Diese sollen sich gut zurechtfinden. Hinzu kommt, dass Google mit „computerisierten Lesern“ ebenfalls Ihre Seite besucht, diese jedoch ohne visuelle Effekte betrachten und deuten muss. Ohne das menschliche Auge können Strukturen und Inhalte nicht …

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Jan (WebGefährte)

Seitenstruktur aus Nutzersicht verstehen

Warum ist ein logischer Aufbau Ihrer Webseite wichtig? Die naheliegende Antwort bezieht sich auf Nutzer der Seite aus Fleisch und Blut. Diese sollen sich gut zurechtfinden. Hinzu kommt, dass Google mit „computerisierten Lesern“ ebenfalls Ihre Seite besucht, diese jedoch ohne visuelle Effekte betrachten und deuten muss. Ohne das menschliche Auge können Strukturen und Inhalte nicht aus dem Zusammenhang heraus verstanden werden, sondern bedürfen eindeutiger Verlinkungen und Beschreibungen.

Unser Ziel: Die Struktur Ihrer Webseite sowohl für Ihre menschlichen, als auch „computerisierten Leser“ intuitiv gestalten.

Video-Anleitung zu Etappenstopp „Webseitenstruktur“ (Spieldauer ca. 17 min)
  • Die Webseitenstruktur betrachten wir somit aus zwei Perspektiven bzw. bewerten deren Verständlichkeit einmal anhand von Merkmalen für Nutzer und danach mit solchen, die Google besonders wichtig sind.
  • Wie gewohnt machen wir uns zunächst mit der Struktur des Spickzettels vertraut. Diesmal können Sie zwei Doppel-Spalten erkennen. Die ersten beiden Spalten beziehen sich dabei auf Ihre eigene Webseite, die letzten beiden auf die Ihres digitalen Vorbilds. Sie fragen sich jetzt vermutlich, warum die gelben Felder nur in der ersten Doppelspalte hervorgehoben sind? Wir brauchen diese sogenannte Selbsteinschätzung nur für unsere eigene Webseite vornehmen, denn unser Vorbild hat offensichtlich Nutzer und Google bereits mit einer logischen Struktur überzeugt. Für uns ist der „Blick über den Gartenzaun“ also eine Orientierungshilfe für alle Merkmal, die unsere Webseite heute noch nicht erfüllt. Vergleichen und bewährtes dazulernen, lautet also unser Motto.
  • Empfehlung: Steigern Sie den Mehrwert dieses Spickzettels, indem Sie nicht nur ein Häkchen in Spalte C setzen, sondern notieren Sie sich auch den „Status quo“ in Spalte E. Diese Hinweise helfen uns, den Erfolg der Optimierungsmaßnahmen in Etappe 5 zu messen. Tragen Sie hier also schonungslos alles ein, was heute fehlt. Umso größer ist Ihre Freude über das später erreichte 😉
  • Kommen wir nun zu den Zeilen des Spickzettels und sehen uns blockweise die einzelnen Merkmale an. In Zeile 11 geht es um die Hauptnavigation Ihrer Webseite.
  • Was genau ist die Hauptnavigation? Sehen wir uns hierzu ein Beispiel an. Früher befand sich diese in einem vertikalen Block links neben den Inhalten. Heute findet man diese Navigation eher in einem horizontalen Block im Kopfbereich und ermöglicht dem Nutzer bequem in andere Teile Ihrer Webseite zu springen. Auf größeren Webseiten lässt sich die Hauptnavigation aufklappen und ermöglicht somit den direkten Absprung auf eine niedrigere Hierarchie-Ebene.
  • Kommen wir jetzt zu den Kategorien. Wenn Sie bereits inhaltliche Beiträge veröffentlicht haben, denn kennen Sie diese Möglichkeit der Klassifizierung. Sehen wir uns auch hierzu ein Beispiel aus dem Mitgliederbereich an. An dem kleinen Ordnersymbol zu gut erkennen, sind hier zwei Kategorien dem Beitrag „Ziel beschreiben“ zugeordnet. Neben der Kategorie „Anleitungsvideo“ noch der die Nummer der zugehörigen Etappe. Diese zusätzlichen Attribute helfen vor allem Google, die Inhalte Ihrer Seite leichter zu deuten.
  • Ähnlich verhält es sich mit den Schlagwörtern. Diese können Sie sich als Ebene unterhalb der Kategorie vorstellen. Sehen wir uns auch diese am Beispiel an. Dem bereits besprochenen Beitrag „Ziel beschreiben“ sind hier sieben Schlagwörter zugeordnet. Zu erkennen geben sich diese über ein kleines Preisschild am Zeilenbeginn. Doch welche Funktion erfüllen die Schlagwörter, fragen Sie sich vielleicht. Öffnen wir dafür zunächst unseren Beitrag. Im Gegensatz zu Kategorien – hierzu gibt es vielleicht 3 – 5 auf Ihrer Seite – können Sie eine Vielzahl von Schlagwörter verwenden, um Ihren Lesern zusätzliche Sprungmarken zu den Beiträgen an die Hand zu geben, in denen eben dieses Schlagwort näher erklärt wird. Sie merken schon, dass diese Art von Querverweisen auch Google in die Karten spielt. Zusammenhänge zwischen Ihren Beiträgen kann damit auch ein „computerisierter Leser“ im Handumdrehen – oder besser Mausumdrehen 😉 – erstellen.
  • Zurück zum Spickzettel: Die Seitenhierarchie haben wir bereits im Zusammenhang mit der Hauptnavigation gestreift. Bei einem Blick auf die sogenannte „Krümelleiste“ wird diese nochmals klar erkennbar. Doch was versteckt sich hinter dem Begriff „Krümelleiste“, wollen Sie wissen? Aus dem englischen vielleicht besser bekannt als „Breadcrumb“, beschreibt diese den Pfad, über den Sie die aktuelle Seite erreicht haben. In Anlehnung an das Märchen von Hänsel & Gretel, können Sie damit sehr einfach den Weg zu Ihrem Ausgangspunkt zurückfinden. In unserem Beispiel sind wir über den Pfad „Unterlagen“ und „Anleitungsvideos“ zum Beitrag gekommen und können mit einem Klick in die darüberliegenden Hierarchieebenen zurückspringen.
  • Damit haben wir die erste Frage des Spickzettels beantwortet.
  • Welche Merkmale darüber hinaus sind wichtig? Nun, zum einen betrifft es die Inhalte Ihrer Startseite. Neben anderen Informationen gilt es dort unbedingt den Hauptbeitrag, als auch den neusten Beitrag aus Ihrem Blog prominent zu platzieren. Das könnte beispielsweise so aussehen wie hier auf der Seite bleib-jung.de. Um den Unterschied zum Hauptbeitrag noch deutlicher zu machen, könnte man diesem sogar noch etwas mehr Platz einräumen, indem man das Beitragsbild etwas größer wählt.
  • Sie wollen wissen, wann ein Hauptbeitrag relevant wird und wie sich dieser von allen anderen Beiträgen auf Ihrer Webseite unterscheidet? Stellen wir uns dafür folgende Situation vor. Sie haben keine Ahnung was „Ketogene Ernährung“ ist und wollen darüber mehr erfahren. Wäre es da nicht hilfreich, wenn Ihnen ein Beitrag zunächst einen groben Überblick über alle Facetten des Themas gibt und Sie dann über Links in einzelne Unterthemen verzweigen können? Genau das macht ein Hauptbeitrag. Er unterscheidet sich also sowohl in der Länge, als auch im Aufbau von Beiträgen, die wir uns in Schritt 11 bereits angesehen haben.
  • Apropos Links. Während ein Hauptbeitrag sehr viele davon für die einzelnen Unterthemen haben kann, sollten diese bei normalen Beiträgen an einer Hand abzuzählen sein. Der Grund dafür ist „Verwässerung“. Je mehr Links sie in einen Beitrag einbauen, desto weniger wertvoll einst jeder einzelne davon.
  • Wenn Beiträge im Laufe der Zeit an Aktualität verlieren, werden sie entweder überarbeitet oder archiviert. Letzteres findet über sogenannte Archivseiten statt. Sollten für Sie eine Archivierung bereits infrage kommen, dann sprechen Sie mich gern direkt hierzu an. Für alle anderen ist dieses Merkmal zunächst informativer Natur.
  • Kommen wir zum letzten Merkmal, den Produktseiten. Der Bergriff „Produkt“ ist hier übrigens als Synonym für Dienstleistungen zu verstehen. Produktseiten unterscheiden sich in Aufbau und Inhalt von Beiträgen. Sehen wir uns auch hierzu ein Beispiel auf der Seite bleib-jung.de ext-link an. Sicher erinnern Sie sich an Schritt 9, indem wir über Phasen der Kaufentscheidung gesprochen haben. Produktseiten bieten wir Nutzern an, wenn über inhaltliche Beiträge ein Bedürfnis geweckt wurde und eine Bereitschaft zum Kauf bzw. Kontakt mit Ihnen besteht.
  • Habe Sie noch keine Produktseite erstellt, dann sehen Sie sich gern ein Beispiel von Ihrem digitalen Vorbild an.

Damit kennen Sie alle relevanten Merkmale, um die Struktur Ihrer Webseite zu bewerten. Führen Sie nun die Selbsteinschätzung durch und notieren Ihre Erkenntnisse in der Spalte C und E. Ach ja, beweisen Sie Mut und sind Sie schonungslos ehrlich bei dieser Ist-Aufnahme. Ich verspreche Ihnen, es wird sich für Sie lohnen.

Geschätzte Bearbeitungszeit: 30 – 60 Minuten

Article by Jan (WebGefährte)

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